Einzeltherapie in der Natur

Die Einzeltherapie in der Natur bietet viele besondere Möglichkeiten, die bei Traumafolgestörungen sehr hilfreich sein können.

Da wir für diese Form der Einzeltherapie nicht ortsgebunden sind, nimm bei Interesse gern Kontakt mit mir auf, damit wir gemeinsam schauen können, ob wir in deiner Nähe einen Ort in der Natur finden, an dem wir uns für die Therapiesitzungen treffen können.

Stabilisierung

Die Natur bietet auf vielfältige Weise die Möglichkeit bewusst im Hier und Jetzt zu sein. Du kannst in einem wachen Kontakt mit dir selbst und deiner Umgebung sein und dadurch mehr Abstand zu deinem traumatischen Material halten. So kannst du die Natur für dich nutzen, um zwischen Themen, die in der Therapie bearbeitet werden und der Natur als stabilisierendem Gegengewicht, zu pendeln.

Bewegung

Bewegung in der Natur kann die (psychische) Gesundheit unterstützen und dabei helfen präsent zu bleiben in der Therapie.

Da traumatische Erfahrungen zudem häufig mit Erstarrung und Bewegungsunfähigkeit verbunden sind, können Bewegungen gut für die körperorientierte therapeutische Arbeit genutzt werden. So können z.B. Bewegungen, die in der damaligen Situation eingefroren sind, im Hier und Jetzt nachgespürt und zu Ende geführt werden.

Neue Perspektiven

Mit Hilfe von Naturmaterialien kann z.B. ein aktuelles Anliegen aufgestellt und aus verschiedenen Richtungen betrachtet werden. So können neue Perspektiven auf komplexe oder scheinbar festgefahrene Situationen entstehen.

Aktiver Erlebnisprozess

Neben Gesprächen in der Natur bietet sich hier auch die Möglichkeit direkt in die Umsetzung zu gehen. So können z.B. Selbstwahrnehmung geübt, Abschiedsrituale umgesetzt und Grenzen wahrgenommen werden.

Symbole

Die Natur bietet zahlreiche Möglichkeiten Themen aus der Therapie zu symbolisieren. Dadurch können neue Impulse und kreative Lösungen entstehen.

Sicherheit und Schutz

Äußere und innere Sicherheit aufzubauen, ist eines der zentralen Themen der Traumatherapie. So können z.B. – je nach individuellem Empfinden – der Blick auf einen See, die Nähe zu einem großen Baum oder auch der weite Blick auf eine Landschaft ein Gefühl von Sicherheit in der Therapie überhaupt erst ermöglichen oder auch verstärken.

Verbundenheit

Menschen, die traumatisiert wurden, fühlen sich häufig allein und nicht verbunden.

Die Natur fördert ein besonderes Gefühl von Zugehörigkeit in einer wertfreien und wohlwollenden Umgebung und kan dich dabei unterstützen ein Gefühl von Verbundenheit zu entwickeln.

Trost

Die Ruhe und Kraft der Natur können besonders in der dritten Phase der Traumatherapie Trost spenden. So kann z.B. Traurigkeit im sicheren Rahmen der Natur gefühlt oder in einem Ritual Abschied von einer Person oder einer Erfahrung genommen werden.

Autonomie und Selbstwirksamkeit

Traumatische Erfahrungen sind mit Hilflosigkeit und einem Gefühl von Ausgeliefertsein verbunden. Durch die Vielfalt der Natur entstehen viele Möglichkeiten deine aktuellen Bedürfnisse individuell und intuitiv umzusetzen. So kann in der Natur ein Gefühl von Selbstwirksamkeit gefördert werden.

Zusätzlich kann durch meine Angebote in der Natur der therapeutische Ort auch ohne die Therapeutin besucht und so jeder Zeit zur Stabilisierung und Vertiefung genutzt werden, wodurch deine Autonomie weiter gestärkt werden soll.

Selbstwahrnehmung und Grenzen

In der Natur werden unsere Sinne ganz besonders aktiviert und Achtsamkeit nimmt zu. Da Traumatisierte häufig eine mangelnde Selbstwahrnehmung beschreiben, kann besonders die Wahrnehmung von Gefühlen und dem Körperempfinden zunächst in Bezug auf die Natur geschult werden, um die verbesserte Selbstwahrnehmung dann auch in anderen Situationen nutzen zu können.

Dieser Prozess gilt ebenso für das Wahrnehmen der eigenen Grenzen, da die Grenzen traumatisierter Menschen häufig übergangen wurden und kaum noch wahrnehmbar sind.

Weitere Angebote in der Natur

Wanderungen